A-Junioren des SCH sichern sich Hallenkreismeisterschaft im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken

Die beiden erfolgreichen SCH-Mannschaften nach dem Turnier

Ein Feldspieler im Tor ist der Held des Finals

Dank eines Feldspielers im Tor hat die JSG SC Hauenstein/Lug-Schwanheim die Hallenkreismeisterschaft der A-Junioren-Fußballer gewonnen.
Held des Finals am Samstag in der gut besuchten Hauensteiner Wasgauhalle gegen die SG Hermersberg/Rot-Weiß Pirmasens war Fabio Schmitt. Der Feldspieler des gastgebenden U19-Verbandsligisten musste bereits in der zweiten Spielminute für den etatmäßigen Torwart Elias Buchert einspringen. Dieser hatte nach einem Foul außerhalb seines Strafraums die Rote Karte gesehen. Im Sechsmeterschießen parierte Schmitt zwei Hermersberger Schüsse bravourös. Und da mit Marcel Kustes, Louis Bock, Marcel Hirnstein und Marlon Graf alle vier Hauensteiner Schützen trafen, Hermersberg letztlich nur einmal traf, war der Sieg des Verbandsliga-Vorletzten perfekt. „Ich habe sicher davon profitiert, dass ich bis zur C-Jugend im Tor gespielt habe. Ich bin lange stehengeblieben und habe dann spekuliert“, verriet der „Aushilfstorwart“ sein Erfolgsrezept.
Landesligist Hermersberg konnte seine Überzahl zu Beginn der regulären Spielzeit nicht nutzen. Im Gegenteil: Hauenstein ging in Unterzahl durch ein Tor von Graf sogar in Führung. Nach zwei Minuten durfte Hauenstein wieder auf vier Feldspieler auffüllen. Dann kam auch Hermersberg besser in die Partie. Nachdem beide Teams einmal die Torumrandung getroffen hatten, gelang Lenny Germann nach neun Minuten der nicht unverdiente 1:1-Ausgleich.

Trotz des verlorenen Endspiels zeigte sich Hermersbergs Coach Jens Schüngel ganz und gar nicht enttäuscht. „Wir waren mit dem Verbandsligisten Hauenstein auf Augenhöhe und haben gut gespielt. Deshalb bin ich völlig zufrieden. Ein Sechsmeterschießen ist am Ende auch immer ein wenig Glücksache. Insgesamt war der Hauensteiner Sieg verdient“, bilanzierte Schüngel.

Im Spiel um Platz drei stand die zweite Mannschaft des SC Hauenstein/Lug-Schwanheim, die im Halbfinale gegen Hauenstein I trotz früher Führung durch Noel Mayers Tor mit 1:3 den Kürzeren gezogen hatte. Ihr Gegner war die SG Rieschweiler, die im zweiten Semifinale der SG Hermersberg/Rot-Weiß Pirmasens mit 1:2 unterlegen war. Marc Strassel und Samuel Knecht waren die Torschützen bei Rieschweilers 2:0-Erfolg.

Das Turnier wurde nicht wie geplant mit neun, sondern nur mit acht Mannschaften ausgetragen. Der FK Pirmasens, der eigentlich zwei Teams stellen wollte, zog eine Mannschaft wegen zahlreicher Krankheitsfälle am Tag vor dem Turnier zurück. Daher dauerten die Spiele statt zwölf nun 14 Minuten. Die angereiste Pirmasenser U18-Mannschaft (Verbandsliga) schied nach einem Remis und zwei Niederlagen bereits in der Vorrunde als Gruppenletzter aus.

 

Turnier in Zahlen

Gruppe A:
1. SG Hermersberg/RW Pirmasens                  10:4    6 Punkte

2. JSG SC Hauenstein/Lug-Schwanheim II      3:2     6 Punkte

3. SG Heltersberg/Geiselberg                             4:7     3 Punkte

4. SG Contwig/Ixheim                                          4:8     3 Punkte

 

Gruppe B:

1 JSG SC Hauenstein/Lug-Schwanheim I         9:3    9 Punkte

2. SG Rieschweiler                                                5:4    4 Punkte

3. JSG Hinterweidenthal/Wasgau                      3:7     2 Punkte

4. FK Pirmasens                                                     3:6    1 Punkt

 

Halbfinale:

Hermersberg/RW Pirmasens – Rieschweiler     2:1

Hauenstein I – Hauenstein II                                 3:1

 

Spiel um Platz 3:

Rieschweiler – Hauenstein II                              2:0

 

Finale:

Hauenstein/Lug-Schwanheim I – Hermersberg/RW Pirmasens     5:2 nach Sechsmeterschießen

 

Quelle:

Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 19.01.2026

von Peter Seibel

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