Im richtungsweisenden Kerwespiel gegen den Aufstiegs-Mitfavoriten zeigte unsere Mannschaft im bisher besten Saisonspiel eine überzeugende Leistung und gewann mit einem deutlichen Chancenplus verdient mit 3:0. Zunächst merkte man beiden Mannschaften den gegenseitigen Respekt an, man tastete sich ab und so verlief das Spiel in der 1. halben Stunde weitestgehend ausgeglichen. Die 1. Topchance vergaben die Gäste nach wenigen Minuten und nach und nach spielten auch wir mit einer guten Ordnung und Struktur einige gute Gelegenheiten heraus, die ungenutzt blieben, so dass es mit 0:0 in die Pause ging. In der 2. Hälfte erhöhten wir den Druck und bereits nach 4 Minuten gelang uns durch einen Kopfball des ungedeckten Christof Seibel mit dem wichtigen 1:0 der Bannbrecher. Aus einer dieses Mal stabilen Defensive kurbelte unser starkes Mittelfeld das Spiel an, wir waren nun deutlich spielbestimmend und drängten auf das vorentscheidende 2:0, was mehrmals in der Luft lag. Der TSC mit ihren Top-Stürmern blieb immer gefährlich, aber mit vereinten Kräften konnten wir ein Gegentor verhindern. Nach einer scharfen hereingebrachten Freistoßflanke des Spezialisten Leon Schehl, spitzelte Sebastian Stanjek den Ball gekonnt am gegnerischen Torwart zum vorentscheidenden 2:0 vorbei (72. Minute). Weitere gute Gelegenheiten ließen wir ungenutzt ehe der eingewechselte Thorsten Riggers in der Schlussminute einen schönen Spielzug mit klasse Vorbereitung von Anton Weinriefer zum 3:0 nutzte.
Es war insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung gegen einen starken Gegner und man merke unserer Mannschaft an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollte.
/ck/
Bärenstarke Verteidiger
SPIEL DERWOCHE: SCH rückt in Fußball-Landesliga nach 3:0 gegen TSC auf Rang zwei vor
Die Innenverteidiger des SC Hauenstein glänzen beim 3:0 (0:0) in der Fußball-Landesliga ge-gen den TSC Zweibrücken nicht nur defensiv, sondern auch als Torschützen und Torvorbereiter. Und die Stadionsprecherin freut sich über den dritten Treffer ganz besonders.
Eine stabile Abwehr und gut ausgespielte Standardsituationen führten zum vierten Sieg in Folge, durch den der Sportclub auf Rang zwei vorrückte. Die sehr aufmerksame Hauensteiner Defensive hatte Landesliga-Toptorjäger Tim Wachall (bisher neun Treffer) und den Torschützenkönig der Vorsaison, Simon Hauk, im Griff. „Wir standen heute super. Alle haben mit nach hinten gearbeitet. Das war
eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das hat es heute aber auch gebraucht, denn man hat gesehen, dass die Zweibrücker Qualität haben, ob-wohl die heute sicher nicht ihren besten Tag erwischt hatten“, sagte Innenverteidiger Leon Schehl, der eine tadellose Partie bot und das 2:0 vorbereitete. Als Oldie Sebastian Stanjek links an der Strafraumlinie gefoult wurde, zog Schehl in der 72. Spielminute den fälligen Freistoß stramm aufs kurze Toreck. Stanjek war zur Stelle und lenkte den Ball ins Tor.
Ausgezahlt hat sich für Hauenstein,
wie schon eine Woche zuvor Co-Spielertrainer Christof Seibel in die Zentrale der Viererkette zu beordern. Der Ur-Hauensteiner stabilisierte die Ab-wehr mit seiner Schnelligkeit, Kopf-ball- und Zweikampfstärke. Dass er trotzdem nichts an Torgefährlichkeit eingebüßt hat, bewies der Ex-Oberligaspieler in Minute 48. Nach einer Ecke von Justin Veith, der ebenso wie Dennis Wegmann auf der anderen Seite als Außenverteidiger überzeugte, köpfte Seibel das 1:0. „Ein klein wenig schwerer hatte ich mir das vor-her vorgestellt. Die Abstimmung passt immer besser“, sagte der aus Bundenthal gekommene Wegmann, der in der gesamten Partie keinen Zweikampf verlor.
Beide Teams gingen in der ersten
Hälfte des Hauensteiner Kerwespiels kaum ins Risiko und belauerten sich eher gegenseitig. Zu stark war offen-bar der gegenseitige Respekt. Dem-entsprechend erlebten die 200 Zuschauer bei sehr guten äußeren Bedingungen nur wenige Tormöglichkeiten. Die beste Einschussmöglichkeit für Hauenstein verpasste Justin Veith, der nach 19 Minuten allein auf das gegnerische Tor zusteuerte, dann aber am aufmerksamen Pirmasenser im TSC-Tor, Nico Jeckel, scheiterte. Auf der Gegenseite lenkte Torwart Hendrik Gräfe eine Flanke von Wachall gerade noch an die Latte. Im Nachsetzen köpfte Luca Dillinger knapp neben das Hauensteiner Tor. Dillinger vergab später noch eine Chance zum 1:1.
Der SCH wiederum ließ zunächst gute Möglichkeiten zum 3:0 aus, das dann kurz vor Schluss dem gerade eingewechselten Thorsten Riggers nach schöner Kombination gelang. Seine Mutter Tina, am Samstag Stadionsprecherin, verkündete den Treffer entsprechend emotional.
Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Rundschau vom 07.09.2026 von Peter Seibel


