Top-Leistung wird belohnt – 5:0-Heimsieg gegen den SV Hermersberg
Gegen den souveränen Tabellenführer machten wir das beste Spiel dieses Jahres und landeten einen am Ende auch in dieser Höhe verdienten Kantersieg. Damit schafften wir wieder den Anschluss an die Tabellenspitze, auch wenn zu den beiden Ersten immer noch 5 Punkte Rückstand bestehen. Von Beginn an war unserer Mannschaft der unbedingte Siegeswille anzumerken. Taktisch top eingestellt, bissig und eminent zweikampfstark ließen wir die Gäste kaum zur Entfaltung kommen, eroberten mit fast perfektem Gegenpressing a la Klopp fast jeden verlorenen Ball schnell wieder zurück und kamen mit schönen Verlagerungen und Spielzügen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach einer 5er-Eckballserie in den Anfangsminuten konnte dann Christof Seibel einen klasse Spielzug mit Vorarbeit von Justin Veith und Fidel Schmähling bereits nach 12 Minuten gekonnt mit einem strammen Linksschuss zum 1:0 abschließen. Nach weiteren Gelegenheiten wäre Leon Schehl fast wieder ein Standardtor gelungen, sein perfekt getretener 20-Meter-Freistoß kratzte der gute gegnerische Torwart aber noch aus dem Winkel, gegen den Kopfballabstauber des Innenverteidigers Moritz Schmitt zum 2:0 war er dann aber machtlos (27.). Danach kam Hermersberg kurzzeitig etwas besser ins Spiel, deren beste Chance nach einem unnötigen Ballverlust vereitelte unser ansonsten weitestgehend beschäftigungsloser Torwart Hendrik Gräfe im 1 gegen 1 bravourös. Zwei weitere gute Gelegenheiten der Gäste vor und kurz nach der Pause konnten Leon Schehl und Bastian Skorski mit Monstergrätschen im letzten Moment abwehren. Das war es dann aber auch an gegnerischen Torchancen, unsere stabile Defensive um den souveränen Abwehrchef Leon Schehl und unser eminent lauf- und zweikampfstarkes Mittelfeld hatten bis zum Spielende alles im Griff. Hermersberg kam in der gesamten 2. Hälfte zu keinem weiteren nennenswerten Torschuss. Im Gegenteil ruhten wir uns nicht auf dem 2:0 aus, spielten weiterhin strukturiert offensiv und insbesondere der lauf-, sprint- und zweikampfstarke Christof Seibel brachte die bis dahin stärkste Defensive der Liga ein ums andere Mal in Verlegenheit. So bereitete er auch das 3.0 (53.) vor, als er nach einem perfekten Steilpass dem gegnerischen Verteidiger entlief, dieser ihn nur mit (rotwürdigem) Festhalten und Abgrätschen von seinem 2. Tor abhielt und der fällige Elfmeter durch Kevin Rose gewohnt sicher verwandelt wurde. Danach kam die Gegenwehr von Hermersberg nach und nach fast zum Erliegen, wir kamen zu weiteren Gelegenheiten, von denen der gerade eingewechselte Anton Weinriefer (83.) nach tollem Pass von Matthias Seibel und der starke Fidel Schmähling (89.) jeweils mit Alleingängen durch die nun schlafmützige gegnerische Abwehr zum verdienten 5:0 nutzen konnten. /ck/ SC Hauenstein spielt „einfach überragend“ 5:0-Sieg in Fußball-Landesliga-Kreisderby gegen Tabellenführer SV Hermersberg Hoppla! Mit sage und schreibe 5:0 hat der Sportclub in der Landesliga den Spitzenreiter von der Sickingerhöhe geschlagen. Die Partie hatte eine Schlüsselszene.„Wir wussten, dass es in Hauenstein sehr ekelig zu spielen ist. Ich hatte meine Mannschaft gewarnt, schließlich hat der TSC Zweibrücken hier unlängst auch 0:3 verloren. Aber eine Niederlage in der Höhe haben wir sicher nicht erwartet“, sagte Hermers-bergs Spielertrainer Christopher Ludy nach dem Freitagabend-Kreisderby vor 350 Zuschauern. Den Sieg der Platzherren bezeichnete er als verdient: „Wir müssen das abhaken. Heute waren wir einfach nicht gut genug.“Der Tabellenvierte war von Beginn an das bissigere Team und entschied nahezu alle wichtigen Zweikämpfe für sich. Zudem zahlte sich die Maßnahme Co-Spielertrainer Christof Seibel aus der Vierer-Abwehrkette in den Angriff zu beordern, schon in der zwölften Spielminute aus. Nach Vorarbeit von Justin Veith und Fidel Schmähling kam Seibel im Strafraum frei zum Abschluss. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und passierte den machtlosen Hermersberger Torwart Noah Wächter zum 1:0. In Minute 26 wurde Seibel kurz vor Hermersbergs Strafraum gefoult. Standardexperte Leon Schehl zirkelte den Ball in den linken Torwinkel. Wächter konnte den direkten Ein-schlag noch per Glanzparade verhindern, doch der am schnellsten nachsetzende Verteidiger Moritz Schmitt drückte den zurückspringenden Ball mit dem Kopf zum 2:0 über die Linie. „Die Hauensteiner waren vor dem Tor eiskalt. Insgesamt waren die griffiger und haben es einfach mehr gewollt. Zudem haben sie viele zweite Bälle gewonnen“, konstatierte Hermersbergs Bester, Pascal Masch. Der Linksverteidiger war erst am Spieltag aus Berlin zurückgekehrt, wo er unter der Woche zweimal für die deutsche Bundeswehrauswahl im Einsatz gewesen war.Erst nach dem Zwei-Tore-Rückstand kamen die Gäste, die unter anderem Lennart Vogt, Patrik Bold, Mar-tin Stuppy und Marius Dausmann ersetzen mussten, besser ins Spiel und auch zu zwei Torgelegenheiten. Doch erst klärte Schehl in letzter Sekunde gegen den davonziehenden Robin Petry (28.), dann scheiterte Levin Könnel in aussichtsreicher Position an SCH-Keeper Hendrik Gräfe (40.).Kurz nach der Pause kam es zur vorentscheidenden Spielszene. Nach einem Zweikampf zwischen Schehl und Philipp Ruf forderten die Gäste einen Elfmeter. Der gut positionierte Schiedsrichter Sami Tirech ließ jedoch weiterlaufen. Beim anschließenden Konter wurde Christof Seibel im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Jetzt pfiff Tirech den Elfer. Der stark spielende Kevin Rose verwandelte sicher zum 3:0 (53.). „Das war einfach überragend heute. Ein 5:0 gegen den Spitzenreiter ist ein deutliches Ausrufezeichen. Diese tolle Teamleistung gibt uns viel Selbstvertrauen“, sagte der angeschlagen in die Partie gegangene Rose.Hauenstein ließ auch nach dem Drei-Tore-Vorsprung nicht locker. Gegen zunehmend aufsteckende Hermersberger waren zwei eingewechselte Spieler für das 4:0 zuständig. Matthias Seibel spielte mit einem feinen Pass in die Tiefe Anton Weinriefer frei, der mit seinem ersten Ballkontakt traf (82.). „Hermersberg spielt bisher eine super Runde. Daher war dieses Ergebnis nicht unbedingt zu erwarten. Aber vielleicht war das auch so etwas wie eine Reaktion auf die 0:1-Niederlage im letzten März gegen Hermersberg“, merkte Hauensteins Routinier Sebastian Stanjek an. Den Schlusspunkt setzte Hauensteins Schmähling, der eine Minute vor dem Abpfiff den Ball am SVH-Sechzehner eroberte und seine tolle Leistung mit dem 5:0 krönte. Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 12.10.2026 von Peter Seibel
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