2025

Hart umkämpfter 3:2-Heimsieg gegen die SG Rieschweiler

Das Lokalderby gegen den Tabellendritten wurde zu einem echten Spitzenspiel, bei dem unsere Mannschaft alles geben musste, um am Ende einen letztlich verdienten Sieg einzufahren. Rieschweiler überraschte von Beginn an mit einem aggressiven Forechecking und Offensivfußball, ließ uns kaum zur Entfaltung kommen und war die ersten 30 Minuten die klar bessere Mannschaft. Das schöne 0:1 in der 20. Minute lag schon vorher in der Luft, war zu diesem Zeitpunkt verdient und die Gäste waren dem 2:0 / 3:0 näher, als wir dem Ausgleich. Erst nach 30 Minuten wurden wir wacher, hielten nun dagegen und kamen zu einigen guten Torchancen. Nach einer wohl eindringlichen Halbzeitansprache kam unsere Mannschaft wie verwandelt aus der Kabine, ging konsequent in die Zweikämpfe, brannte ein Offensivfeuerwerk ab, dem die Gäste zunächst kaum mehr etwas entgegenzusetzen hatten. Binnen fünf Minuten drehten wir durch einen Doppelschlag von Christof Seibel (53. per klasse Rückwärtskopfball und 54. nach Alleingang) jeweils nach schnellen, präzisen Pässen von Leon Schehl, sowie durch Sebastian Stanjek (58.) nach toller Vorarbeit von Fidel Schmähling das Spiel zum 3:1. Unsere Offensivpower wurde aber bereits 2 Minuten danach mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 (60.) gestoppt und Rieschweiler – nach einer roten Karte dezimiert – witterte wieder seine Chance. Bis zum Schlusspfiff entwickelte sich ein hochspannendes Spiel, bei dem wir zwar überlegen waren und die deutlich besseren Torchancen hatten, aber immer wieder auch Angriffe der Gäste mit großem kämpferischem Einsatz abwehren mussten. Gegen Ende des Spiels vergaben wir dann einige Hochkaräter zur endgültigen Entscheidung recht leichtfertig.Nach langer Nachspielzeit, in der Rieschweiler mehrmals durch Standards gefährlich wurde, war die Erleichterung groß, als endlich der Schlusspfiff ertönte und wir gegen einen starken Gegner aufgrund der zweiten Hälfte verdient die 3 Punkte behielten.Damit führt unsere Mannschaft nun mit 8 Punkten Vorsprung weiterhin unangefochten die Tabelle der Landesliga West an. /ck/   Vier Tore in zehn Minuten Vier Tore und einen Platzverweis in nur zehn Minuten – das bot das Topspiel der Fußball-Landesliga zwischen dem SC Hauenstein und der SG Rieschweiler.Letztlich siegte Spitzenreiter Hauenstein vor rund 300 Zuschauern mit einer Portion Glück gegen Rieschweiler mit 3:2 (0:1). .„Es war wie so oft. Da war klar mehr drin. Wir hätten höher als 1:0 führen müssen“, sagte Rieschweilers Trainer Björn Hüther nach der Partie. Er hatte recht. Sein Team, als Tabellendritter angereist, spielte die ersten 35 Minuten ganz stark und ließ den Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. Linksaußen Finn Kettenring bereitete Hauensteins Defensive größte Probleme. Als der Sportclub in der 21. Minute den Ball nicht entscheidend klären konnte, traf Kettenring mit einem sehenswerten Schlenzer zur verdienten Gästeführung. Es war der bereits zehnte Saisontreffer des schnellen Angreifers. In der Folge hätte Rieschweiler gegen sichtlich angeschlagene Hauensteiner erhöhen können, ja müssen. Doch Luis Neumüllers Schuss landete an der Torlatte (25.) und Kettenrings Drehschuss meisterte SCH-Torwart Hendrik Gräfe bravourös (30.). „Wir haben 30 Minuten verschlafen, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und hatten entsprechend Glück, dass wir nicht höher zurücklagen“, bekannte SCH-Kapitän Maximilian Seibel später.Doch seine Mannschaft kam zurück. Seibel bewies seine Qualitäten. Der zentrale Mittelfeldspieler peitschte seine Elf nach vorne und gewann in der hektischen Schlussphase jeden Zweikampf. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte boten sich schon Möglichkeiten zum Ausgleich. Zweimal Christof Seibel (36., 38.) und Anesu Chagonda (45.) scheiterten an SGR-Keeper Marius Käppler. Dass die Hauensteiner nicht von ungefähr die Tabelle anführen, zeigten sie direkt nach der Pause. Innerhalb von acht Minuten machte der Sportclub aus dem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung. Ein „Doppelpack“ von Christof Seibel in der 50. und 56. Minute, zu dem jeweils Leon Schehl die Vorarbeit lieferte, brachte das 2:1. Seibel, der das 1:1 wie einst Uwe Seeler mit dem Rücken zum gegnerischen Tor per Kopfball erzielt hatte, war vor seinem zweiten Tor zumindest aus abseitsverdächtiger Position gestartet. Das erregte Rieschweilers guten, bereits verwarnten Linksverteidiger Luca Hauk derart, dass er heftig protestierte und dafür Gelb-Rot sah. Nur zwei Minuten später nutzte Hauenstein dessen Fehlen eiskalt aus. Luca Schmidt bediente den guten Fidel Schmähling auf der rechten Angriffsseite. Der passte scharf nach innen, wo Sebastian Stanjek aus zehn Metern präzise zum 3:1 vollstreckte . „Hauenstein ist das beste Team der Liga, eine gestandene Mannschaft. Das fehlt uns noch etwas. Das waren sehr „billige“ Gegentore“, befand Gästetrainer Hüther. Doch völlig überraschend verlor Hauenstein trotz der Überzahl in der Folge die Kontrolle. Weitere zwei Minuten später schaffte Elias Weis nach Vorlage von Simon Hauk den Anschlusstreffer. Rieschweiler, das noch den während der Partie angekommenen Weltmeister Erik Durm brachte, drängte Hauenstein in die Defensive. Eine wirklich klare Einschussmöglichkeit ergab sich allerdings trotz des Dauerdrucks gegen die vielbeinige Hauensteiner Abwehr nicht mehr. In den Schlussminuten vergab Hauenstein beste Kontermöglichkeiten. „Ich bin fix und alle. Das war total unnötig. Am Ende waren wir heilfroh, dass wir gegen Rieschweiler gewonnen haben. Die waren in der ersten Hälfte 30 Minuten klar besser“, bilanzierte SCH-Trainer Philipp Weishaar. Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 13.10.2025 – von Peter Seibel

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Hart erarbeiteter Auswärtssieg in Rüssingen

Beim Tabellenvorletzten und Mitabsteiger Rüssingen mussten wir kämpferisch alles aufbieten, um die drei eigentlich erwartbaren Punkte mitzunehmen. Auf schwer bespielbarem, tiefem Rasen agierten die Gastgeber aus einer verstärkten Deckung und körperbetontem Spiel, oft an der Grenze des Erlaubten, traten aber keinesfalls wie ein sicherer Absteiger auf. Wir waren zwar durchweg spielbestimmend, kamen aber bei den schwierigen Verhältnissen mit Regenschauern und böigen Winden kaum zu einem geordneten Spiel und echten Torgelegenheiten. So ging es mit 0:0 in die Pause und auch zu Beginn der 2.Hälfte setzte sich das bisherige Spiel, das einem Abnutzungskampf glich, fort. In der 57. Minute gelang dann unserem Co-Spielertrainer Christof Seibel per Kopf das erlösende 0:1, sein 7. Saisontor mit dem er nun die mannschaftsinterne Torjägerliste anführt. Danach kontrollierten wir das Spiel weiter, gewährten Rüssingen zwar weiterhin keine echte Torchance, mussten aber dennoch bis zur 93. Minute warten, bis Justin Veith für die Entscheidung sorgte, indem er einen Freistoß nahe der Seitenlinie unhaltbar im langen Winkel versenkte. Noch im Torjubel ungeordnet kam dann Rüssingen fast im Gegenzug bei der letzten Aktion des Spiels zum Anschlusstreffer.Damit führt unsere Mannschaft weiterhin unangefochten die Tabelle der Landesliga West an. /ck/

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Erneuter Heimsieg – 3:0 gegen den VfR Baumholder

Der Mitabsteiger aus der Verbandsliga und zu Saisonbeginn als Mitfavorit im Aufstiegsrennen gehandelte VfR Baumholder erwies sich als der erwartet unbequeme Gegner. So taten wir uns auf schwer bespielbarem, tiefen Rasen gegen den körperlich überlegenen, robusten und defensiv eingestellten Gegner auch wegen unserer zu statischen Spielweise schwer, Torchancen herauszuspielen. Der erst gute Angriff führte dann nach schöner Vorarbeit des starken Luca Schmidt durch Christof Seibel zum 1:0 (27.), mit dem es auch in die Pause ging. Auch in der zweiten Hälfte waren wir deutlich spielbestimmend und vergaben gute Torgelegenheiten. Nachdem gegen Ende des Spiels auch die Gäste mehrmals gefährlich vor unserem Tor auftauchten und der Sieg wieder in Gefahr schien, war es Matchwinner Luca Schmidt, der mit toller Einzelleistung das längst überfällige und vorentscheidende 2:0 erzielen konnte (86.). Danach war die Moral des Gegners gebrochen und der erst kurz zuvor eingewechselte Youngster Anesu Chagonda machte mit dem 3:0 in der Nachspielzeit nach Vorarbeit von Thorsten Riggers den hochverdienten 3:0-Sieg endgültig perfekt.Damit führen wir mit einem klasse Torverhältnis von 32:11 und 21 Punkten aus 9 Spielen weiterhin die Tabelle mit nun vier Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger, den SV Hermersberg, an. /ck/   Luca Schmidt ist der Mann dieses Spiels Platz eins behauptet: Der SC Hauenstein hat das Topspiel der Fußball-Landesliga gegen den bisherigen Tabellensechsten VfR Baumholder hochverdient mit 3:0 (1:0) gewonnen.Ein spielerischer Leckerbissen war das nicht, was die beiden Verbandsliga-Absteiger den 130 Zuschauern am späten Samstagnachmittag boten. Das lag sicherlich auch an den schwierigen Platzverhältnissen im Stadion am Neding. Gerade in Durchgang zwei glich das Geschehen eher einem Abnutzungskampf. Dies belegen acht Gelbe Karten und einmal Rot nach dem Seitenwechsel.Luca Schmidt trotzte nicht nur diesen Widrigkeiten, sondern auch einer Krankheit unter der Woche, die ihn abgesehen von einer Passübung nicht trainieren ließ. Die Nummer zehn des SC Hauenstein war der entscheidende Akteur der Partie. Er bereitete nicht nur das 1:0 von Christof Seibel (27.) vor, sondern markierte vier Minuten vor dem Ende das entscheidende 2:0 selbst. „Luca ist einfach ein Riesen-Qualitätsspieler für uns. Sein Einsatz hatte sehr lange auf der Kippe gestanden“, sagte SCH-Spielertrainer Philipp Weishaar, dessen Mannschaft den VfR über rund 85 Minuten klar im Griff hatte. Einzig rund um Minute 80 drängten die Gäste mit drei Abschlüssen von Dominic Schübelin, Lucas Alves da Silva und Jonas Brenner auf den Ausgleich. Zunächst strahlten die Hauensteiner keine Gefahr vor dem VfR-Gehäuse aus, was neben zahlreichen Fehlpässen auch am statischen Spiel der Angriffsreihe lag. Zu oft hatten Abwehrchef Leon Schehl, aber auch Spielführer Maximilian Seibel sekundenlang den Ball am Fuß, fanden aber keine Anspielstation. Der erste gut antizipierte Angriff führte zum 1:0. Luca Schmidt ließ durch eine schnelle Körpertäuschung Gegenspieler Fabian Moorhead ins Leere rutschen und hatte so genügend Zeit, um eine mustergültige Hereingabe zu schlagen. Er fand am Fünfmeterraum Christof Seibel, der ohne Problem einschoss. Wenige Momente vor dem Pausenpfiff fast das 2:0. Sebastian Stanjek bediente Tim Scherer, der jedoch aus kurzer Distanz den Kasten verfehlte. Auch in Minute 63, als Christof Seibel das Leder in den Rücken der VfR-Abwehr ablegte, schoss Scherer vorbei. Nachdem der eingewechselte Thorsten Riggers (83.) aus spitzem Winkel an VfR-Schlussmann Marco Klein gescheitert war, dauerte es drei Zeigerumdrehungen, ehe das aus Hauensteiner Sicht überfällige und erlösende 2:0 fiel. Luca Schmidt luchste Dominic Schübelin den Ball ab, lief frei auf Marco Klein zu und schloss clever zur Entscheidung ab. Den Schlusspunkt setzte Anesu Chagonda vier Minuten nach seiner Einwechslung in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Nachdem Thorsten Riggers mit seinem Schuss noch an Marco Klein gescheitert war, staubte Chagonda eiskalt zum 3:0-Endstand ab. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste nach dem Platzverweis (88.) gegen Dominic Schübelin wegen groben Foulspiels nur noch zu zehnt. Bei diesem Hauensteiner Heimerfolg stand Neuzugang Bastian Skorski erstmals nach seinem Wechsel vom FK Pirmasens und einer Schulteroperation im Spieltagskader seines neuen Vereins. Für einen Einsatz war es aber noch zu früh, wie Trainer Weishaar erklärte: „Er hat nach einem Ausfall von fünf Monaten jetzt erst zwei Einheiten absolviert.“ von Florian SchwarzQuelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 29.09.2025

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Verdienter Auswärtssieg beim Spitzenreiter in Kirchheimbolanden

Im Spitzenspiel beim bisherigen Tabellenführer zeigte unsere Mannschaft eine spielerisch und taktisch reife Leistung, gewann auch in dieser Höhe verdient und übernahm damit die alleinige Tabellenführung. Nach einer 20-minütigen Abtastphase übernahmen wir das Kommando und so war das 0:1 in der 30. Minute durch einen 18-Meter-Freistoß von Leon Schehl verdient. Kibo versuchte danach vergeblich spielerisch mit uns mitzuhalten, was uns Räume eröffnete, die wir zu schönen Spielzügen und guten Torgelegenheiten nutzten. So wurde insbesondere in der 2. Hälfte unsere Überlegenheit noch deutlicher und die schön herausgespielten Tore von Christof Seibel nach Vorarbeit von Tim Keiser (49.), Tim Scherer nach Vorarbeit von Sebastian Stanjek (58.) und Luca Schmidt (63.) nach einer schönen Einzelaktion spiegelten unsere deutliche Überlegenheit wider. In der Nachspielzeit gelang den Gastgebern dann noch das unbedeutende 1:4. /ck/

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Kerwe 2025 – ein Rückblick

Das war die Hääschdner Kerwe 2025Im Namen vom SCH, JGC und MVH möchten wir uns recht herzlich bei ALLEN bedanken, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.Danke an die Bands „Acoustic Vibration“, „Jonas Vogel“ und „Die Klingbachtaler“, die alle ein absolutes musikalisches Highlight auf dieser Kerwe waren.Herzlichen Dank, dass ihr da wart, es war grandios !Ein besonderer Dank geht an die  Vorstände  Udo Memmer, Lucas Schneider und Melody Jäger sowie Max Hanß, Andre Jung, Christoph Seibel (SeiSt), an alle, die bei den Vorbereitungen beteiligt waren und an unsere Sponsoren, ohne die es finanziell nicht möglich wäre, so ein tolles musikalisches Programm darzubieten.Nicht zu vergessen: Danke den Gemeindearbeitern, den Helfern vom DRK und an Blumenkunst Judith Becker für die tolle Deko, sowie an alle Anwohnern für ihr Verständnis. Wahnsinn, was ihr über die Tage geleistet habt. Durch Euch, den Mitgliedern und Helfern der Vereine wurde die Kerwe in unserem schönen Dorf wieder zu etwas Besonderem.Danke für Euren Einsatz ! /ck/

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Sicherer 5:1-Heimsieg gegen den SV Rodenbach

Das deutliche Ergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Die Partie gegen einen spielstarken, aber in der Defensive anfälligen Gegner verlief zunächst ausgeglichen, mit Chancen „hüben wie drüben“. Die erste gute Torgelegenheit hatten aber die Gäste und unser guter Torwart Hendrik Gräfe konnte dabei einen frühen Rückstand verhindern. Wir kamen fast im Gegenzug nach einem Abwehrpatzer durch Luca Schmidt zum 1:0 (7.) und mit nahezu optimaler Chancenverwertung durch einen Doppelschlag von Christof Seibel zum etwas schmeichelhaften 3:0 (11. / 24.). Rodenbach gab sich aber auch danach nicht auf, drängte auf den Anschlusstreffer und brachte unsere Abwehr immer wieder mal in Bedrängnis. Nachdem Christof Seibel eine Großchance zum Hattrick vergab, kamen die Gäste nach schönem Spielzug zum verdienten 3:1 (34.) und unsere Defensive war bis zur Pause bei weiteren gute Offensivaktionen der Gäste gefordert. Als bereits zu Beginn der 2. Hälfte Christof Seibel dem gegnerischen Verteidiger im 16er den Ball abluchste und der gerade eingewechselte Thorsten Riggers zum 4.1 (47.) einschieben konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Rodenbach gab sich etwas auf, kam nur noch selten gefährlich vor unser Tor, wir wurden spielbestimmend und erneut Christof Seibel gelang nach schöner Kombination mit dem 5:1 (55.) die endgültige Entscheidung. Danach hatten beiden Mannschaften noch weitere gute Torchancen, aber letztlich blieb es beim verdienten, aber in Anbetracht der guten gegnerischen Leistung etwas zu hoch ausgefallenen Sieg. /ck/   Drei Treffer und eine Torvorlage: Christof Seibel, Co-Spielertrainer des SC Hauenstein, war beim 5:1 (3:1) seines Teams in der Fußball-Landesliga gegen den SV Rodenbach der Mann des Spiels.„Ich überlege gerade, wann mir das zuletzt einmal gelungen ist. Es muss irgendwann in der Jugend gewesen sein“, sagte der glückliche Dreifach-Torschütze nach dem Spiel am Freitagabend vor 200 Zuschauern im Stadion am Neding. Der erneut im Sturm aufgebotene Seibel, von klein auf beim SCH am Ball, „staubte“ zunächst in der elften Minute in Torjägermanier nach einem tollen Schuss von Tim Scherer zum 2:0 für Hauenstein ab. In Minute 25 traf der ehemalige Oberligaspieler nach Ballgewinn von Maximilian Seibel und anschließendem Pass von Sebastian Stanjek überlegt von der Strafraumgrenze ins linke Toreck zum 3:0. Und in der 58. Minute schloss der 30-Jährige, von Beruf Leiter des Spielbetriebs in der Geschäftsstelle des Südwestdeutschen Fußballverbands in Edenkoben, den schönsten Angriff des Abends über Scherer und Noel Kästner zum 5:1 ab.SCH-Cheftrainer Philipp Weishaar war ob des Ergebnisses, das Hauenstein kurz an die Tabellenspitze zurückbrachte (am Sonntag eroberte sie der SV Kirchheimbolanden mit dem 1:1 beim SV Hinterweidenthal zurück), mehr als angetan. „Wir haben nach der 2:3-Niederlage in Bedesbach die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben die Konter sehr gut ausgespielt und waren sehr effizient“, bilanzierte Weishaar. Tatsächlich machte der Sportclub aus den ersten drei Torchancen drei Treffer. Luca Schmidt hatte bereits in der sechsten Minute nach Vorarbeit von Christof Seibel aus der Drehung Hauenstein in Führung geschossen. Begünstigt wurde das hohe Ergebnis auch durch einige fatale Fehler der Gäste-Abwehr. Vor dem 1:0 rutschte ein Rodenbacher Spieler aus, vor dem 4:1 nur eine Minute nach der Pause durch den zur Halbzeit eingewechselten Thorsten Riggers vertändelte ein Abwehrspieler am eigenen Fünfmeterraum den Ball. SVR-Trainer Marco Heieck fand den Sieg für Hauenstein „etwas zu hoch“ und merkte mit Verweis auf die vergebene Chance von Artim Bekteshi nach fünf Minuten an: „Wenn uns da das 1:0 gelungen wäre, hätte das Spiel anders laufen können. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht.“ Hauenstein sei brutal effektiv gewesen. Den ersten „Fehlschuss“ leistete sich beim Gastgeber der junge Anesu Chagonda, der in der 34. Minute nach schöner Einzelleistung knapp das Tor verfehlte. Rodenbach näherte sich nach und nach Hauensteins Tor an. Tadgh Howard scheiterte noch am stark reagierenden SCH-Keeper Hendrik Gräfe (26.), aber neun Minuten später schloss Howard einen Konter für die phasenweise stark spielenden Gäste zum verdienten Anschlusstreffer ab. Hauensteins Trainer Weishaar wechselte bereits zur Pause zweimal. Für den diesmal nicht ganz so starken Chagonda kam Riggers, und Kästner ersetzte den früh verwarnten „Sechser“ Fidel Schmähling. Vor allem Riggers’ Einwechslung machte sich umgehend bezahlt. Sein Treffer in der 46. Minute erstickte die aufgekommenen Rodenbacher Hoffnungen im Keim. In den letzten 20 Minuten besaßen beide Teams noch Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung. Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 15.09.2025. Bericht von Redakteur Peter Seibel.

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3:2-Niederlage in Bedesbach-Patersbach – Schiedsrichter Jakobs (Ingelheim) benachteiligt unser Team massiv!

Beim auch aufgrund einiger Querelen wegen der Spielansetzung im Vorfeld hochmotivierten Aufsteiger taten wir uns auf dem sehr kleinen Platz von Beginn an schwer. Die Gastgeber zeigten sich kampfstark, gingen aggressiv und an der Grenze des Erlaubten in die Zweikämpfe und versuchten weitestgehend mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, was letztlich gelang. Dennoch hatten wir die erste Riesenchance, die kläglich vergeben wurde und Bedesbach kam dann durch einen sehr zweifelhaften Elfmeter zur Halbzeitführung (39.). Kurz nach dem Wiederanpfiff entschied der schwache Schiri wieder auf Elfmeter, den die nun dominierenden Gastgeber zum 2:0 verwandelten (50.). Die vermeintliche Entscheidung fiel mit dem in dieser Phase nicht unverdienten 3:0 bereits 7 Minuten danach (57.). Danach bäumten wir uns auf, waren – ab der 76. Minute nach einer gelb-roten Karte dezimiert – die letzten 20-25 Minuten die bessere Mannschaft und drängten vehement auf den Anschlusstreffer. Nach einem Doppelschlag in der 80. und 82. Minute durch Routinier Sebastian Stanjek waren wir wieder im Spiel und fast wäre uns kurz vor Schluss noch der Ausgleich gelungen.Insgesamt war es aber eine schwache Vorstellung unserer Mannschaft und der Sieg der Gastgeber war letztlich nicht unverdient. /ck/

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Starke 2. Spielhälfte beim 6:2-Heimsieg gegen die TSG Trippstadt

Gegen den Aufsteiger taten wir uns in der 1. Hälfte schwer und kamen kaum zu einem geordneten Spiel, auch wenn wir deutlich mehr Spielanteile und Torgelegenheiten hatten als der defensiv ausgerichtete Gast. Dennoch ging Trippstadt nach einem groben Abwehrfehler schon nach 7 Minuten mit 0:1 in Führung. Nach guter Vorbereitung des jungen Anesu Chagonda gelang dann zwar Luca Schmidt das 1:1 (21.), aber Trippstadt ging nach einem schnellen Konter noch vor der Pause wieder in Führung (34.). In der 2. Hälfte und dem schnellen Ausgleich durch Sebastian Stanjek (46.) waren wir die klar bessere Mannschaft, erspielten uns etliche gute Chancen, die Gäste mussten bei heißen Temperaturen dem hohen Kraftaufwand der 1. Hälfte Tribut zollen und Matchwinner Anesu Chagonda brachte uns mit einem lupenreinen Hattrick – darunter ein Traumtor per Seitfallschuss – mit 5:2 in Führung (58., 70., 81.). Fast mit dem Schlusspfiff verwertete Sebastian Stanjek einen Abpraller in Torjägermanier zum letztlich verdienten, aber vielleicht um 1-2 Tore zu hoch ausgefallenen 6:2. /ck/

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Späte Gegentore beim Pokalaus gegen den FC Bienwald Kandel

In der 4. Pokalrunde gegen den sehr gut in die Saison gestarteten Aufsteiger in die Verbandsliga gewährten unsere Trainer einigen Stammspielern eine Pause und so starteten wir gegenüber dem Sieg in Hermersberg mit 5 Startelf-Veränderungen. Dennoch waren wir in der 1. Hälfte die bessere Mannschaft, ließen die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Gäste kaum zur Entfaltung kommen und gingen in der 29. Minute nach schönem Spielzug durch Youngster Anesu Chagonda verdient in Führung. Sein anschließender akrobatischer Doppelsalto war dabei fast noch sehenswerter als der ebenfalls tolle Torabschluss. In der 41. Minute ahndete der gut leitende Schiri ein klares Foulspiel im 16er mit einem Foulelfmeter. Leon Schehl scheiterte damit zwar am generischen Torwart, im Kampf um den 2. Ball leistete sich dieser aber ein erneutes Foul, so dass der Schiri wieder auf Elfmeter entschied. Nun trat Anesu Chagonda an und verwandelte sicher zum 2:0 (43.). Wie in der Vorwoche mussten wir dann in der Nachspielzeit der 1. Hälfte den Anschlusstreffer hinnehmen, so dass Kandel mit einem psychologischen Vorteil in die Pause ging.In der 2. Hälfte sahen wir wohl auch aufgrund der Einwechslung einiger Stammspieler eine deutlich bessere Kandeler Mannschaft, die uns dauerhaft in die Defensive drängte. Wir konnten uns nur noch ganz sporadisch aus der eigenen Hälfte befreien, fast jeder mit viel Einsatz abgewehrte Ball landete wieder in der Reihen der Gäste und wir hatten aber der gegnerischen Offensivpower nichts mehr entgegenzusetzen. Nach mehreren vergebenen Hochkarätern kam Kandel in der 83. Minute zum verdienten Ausgleich und als in der 95. Minute zum vielumjubelten 3:2. In den verbleibenden 3 Minuten setzten wir nochmals alles auf eine Karte, kamen zu einigen Torgelegenheiten und fast wäre uns in der fulminanten Schlussoffensive bei einem Lattentreffen von Tim Keiser noch der Ausgleich gelungen. Garant des Kandeler Sieges war der fast 40-jährige Spielertrainer und Goalgetter Yasin Özcelik., der nach seiner Einwechslung2 Tore mustergültig vorbereitete und das 3:2 selbst erzielte. /ck/   Der SC Hauenstein schien am Mittwochabend eine Überraschung im Fußball-Verbandspokal zu schaffen, doch es hat trotz einer 2:0-Führung nicht gereicht.Die rund 300 Zuschauer im Stadion am Neding hatten sich wohl bereits auf eine Verlängerung eingestellt. 2:2 stand es im Verbandspokal-Viertrundenspiel zwischen Hauensteins Landesligateam und dem FC Bienwald Kandel, als Schiedsrichter Marcel Laque fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte. In der vierten Zusatzminute startete der Verbandsliga-Vierte einen schnellen Angriff über die rechte Seite. Es folgte ein scharfer Querpass nach innen, wo Kandels brandgefährlicher Spielertrainer Yasin Özcelik keine Mühe hatte, den Ball über die Torlinie zu bringen. Beim 2:3 blieb es, die Gäste aus dem Bienwald sind damit ins Achtelfinale eingezogen.„In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor“, bewertete der 39-jährige Özcelik, der 2018 ein halbes Jahr für den FK Pirmasens stürmte, den Sieg als verdient. Und fügte hinzu: „Aber auch Respekt vor dem Auftritt von Hauenstein.“ Und der war zumindest eine Stunde lang sehr gut. Beide Mannschaften hatten im Vergleich zum jüngsten Ligaspiel kräftig durchgewechselt. Landesliga-Spitzenreiter Hauenstein brachte Torwart Kimi Becker, Sebastian Busch, Matthias Seibel, Alexander Port und David Laux in die Partie. Hendrik Gräfe, Christof Seibel, Tim Scherer, Sebastian Stanjek und Tim Keiser blieben dafür zunächst auf der Bank. Die junge Hauensteiner Elf stand in der Defensive sicher und gestattete Kandel bis zur 43. Minute keinen Torschuss. In der Offensive setzte der Sportclub immer wieder Nadelstiche. Ein schöner Pass in die Tiefe des erneut starken Innenverteidigers Leon Schehl auf Anesu Chagonda brachte das 1:0. Der junge Südafrikaner spitzelte den Ball an Gästekeeper Marc Mängel vorbei ins Tor (29.). Das 2:0 für Hauenstein fiel einigermaßen kurios. Nach Foul an Laux gab es zu Recht Strafstoß. Da der etatmäßige Elfmeterschütze Scherer auf der Bank saß, übernahm Schehl die Verantwortung aus elf Metern. Doch Mängel parierte den wuchtig und platziert getretenen Ball bravourös. Hauensteins Port setzte nach und wurde von Mängel unfair gestoppt. Ein weiterer Strafstoß war die Folge. Diesmal schnappte sich Chagonda den Ball und verwandelte eiskalt in die rechte Ecke. „Ich habe im Training bereits einige Strafstöße geschossen und fühlte mich sicher“, sagte der schnelle Angreifer nach dem Spiel. Am Ende habe dem gesamten Team „etwas die Erfahrung und auch die Kraft gefehlt“, bedauerte Chagonda. Mit ihrer ersten guten Offensivaktion erzielten die Gäste gewissermaßen mit dem Pausenpfiff durch einen abgefälschten Schuss von Christopher Koch den Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte kamen bei Kandel Christian Liginger, Lirim Mustafa, Louis Notti und Pascal Thiede und sorgten für ein spielerisches Übergewicht. Özcelik hatte sich bereits kurz vor der Pause eingewechselt. Ex-FKP-Spieler Mustafa glich in der 83. Minute aus. „Wir haben 60 Minuten sehr gut gespielt. Aber am Ende ist uns etwas die Luft ausgegangen und Kandel hat uns extrem hinten reingedrückt“, befand Hauensteins Spielertrainer Christof Seibel. Und sein Kapitän Maximilian Seibel fügte hinzu: „Kandel hat alles gebraucht, um hier zu gewinnen. Am Schluss haben wir es einfach nicht geschafft, auch mal den Ball zu halten.“ Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Ausgabe vom 29.08.2025 – von Peter Seibel

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