August 2026

Erste Heimpunkte – Knapper 2:1-Sieg gegen den SV Morlautern

Der ambitionierte Fußball-Landesligist SC Hauenstein tut sich weiter schwer, auch wenn nach zwei Auftaktniederlagen nun mit dem 2:1 (1:1) gegen den Tabellenletzten SV Morlautern der zweite Sieg in Folge gelungen ist.Hauensteins Routinier Sebastian Stanjek nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund. „Wir betreiben einen Riesenaufwand, um ein Tor zu schießen, und hinten bekommen wir einfache Gegentreffer. Die mannschaftliche Geschlossenheit fehlt aktuell ein wenig“, sagte der 37-Jährige. In der ersten Hälfte vergab der Sportclub vor 180 Zuschauern vier sehr gute Möglichkeiten. Finn Kettenring, zweimal Christof Seibel und Leon Schehl mit einem sehenswerten Weitschuss verpassten mögliche Treffer. In der Folge passten die Raumaufteilung und die Umschaltbewegung allerdings mehrfach nicht. Morlautern spielte durchaus nicht wie ein Tabellenletzter und besaß im ersten Durchgang auch zwei gute Gelegenheiten. Stanjek: „Unsere Feldgröße passt im Moment nicht. Wir haben einfach nicht gut gespielt.“Der Ex-Oberligaspieler war am Samstag einer der Besseren im SCH-Team. Er köpfte in der 33. Minute nach einem von Schehl scharf auf den kurzen Pfosten gezogenen Freistoß das 1:0. Wer geglaubt hatte, dass das Hauensteiner Spiel in der Folge klarer werden würde, sah sich getäuscht. Gewissermaßen mit dem Halbzeitpfiff spazierte der Lauterer Nima Shams durch die ungeordnete SCH-Defensive und traf zum Ausgleich. Hauenstein hatte seine Startelf im Vergleich zur vorausgegangenen Partie in Rieschweiler auf vier Positionen verändert. Für den erkrankten Noel Kästner, Jan Keiser, Anesu Chagonda und Matthias Seibel standen Dennis Wegmann, Bastian Skorski, Tim Keiser sowie der zuletzt privat verhinderte Co-Spielertrainer Christof Seibel beim Anpfiff auf dem Rasen. Christof Seibel war es auch, der in Zusammenarbeit mit Stanjek für das Siegtor sorgte. Stanjek luchste an der Mittellinie SVM-Verteidiger Wilson Rodolfo den Ball ab und schickte den startenden Seibel auf die Reise. Der machte es besser als in Halbzeit eins und traf mit links ins rechte Toreck. Ganz zufrieden war der Co-Trainer nach dem Spiel aber nicht: „Die drei Punkte waren das Hauptziel, und das haben wir erreicht. Die Art und Weise könnte natürlich besser sein. Wir hätten früher nachlegen müssen. Das war noch nicht das, was wir uns vorstellen.“ Die Morlauterer agierten in der zweiten Hälfte mindestens ebenbürtig und hätten, wenn sie beim Ausspielen ihrer Möglichkeiten entschlossener vorgegangen wären, eine Überraschung schaffen können. Dementsprechend haderte SVM-Coach Marc Groß nach dem Spiel. „Da war heute wesentlich mehr drin. Aber wir belohnen uns einfach nicht und produzieren dann auch noch Fehler wie vor dem 2:1 für Hauenstein“, sagte Groß und fügte hinzu: „Wir hatten vor der Runde einen riesigen Umbruch. Aber wir werden von Spiel zu Spiel besser.“ Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Rundschau vom 24. August 2026 von PETER SEIBEL

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Deutlicher Auswärtssieg im Lokalderby in Rieschweiler

Im Lokalderby bei brütender Hitze gelang uns endlich der erhoffte und dringend erforderliche 1. Saisonsieg. Wiederum waren wir von Beginn an die klar spielbestimmende Mannschaft, es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor mit Dauerballbesitz in unseren Reihen. Nachdem wir die erste klare Chance liegen ließen, gelang uns nach einem Eckball früh der wichtige Führungstreffer durch einen Kopfball von Kevin Rose (10. Minute). Danach vergaben wir wie schon in den bisherigen Saisonspielen 2-3 gute Gelegenheiten gegen einen harmlosen und chancenlosen Gegner. So ging es mit nur 1:0 und der Hoffnung, dass wir unsere große spielerische Überlegenheit endlich auch mal für mehr Tore nutzen können, in die Pause.Die zweite Hälfte begann wie die erste mit Dauerdruck auf das gegnerische Tor und nach einem tollen Spielzug konnte erneut der effektive Kevin Rose das vorentscheidende 2:0 erzielen (59.). Mit einem Doppelschlag durch eine Kombination des Jüngsten und Ältesten Anesu Cagonda und Sebastian Stanjek (61.) und des immer besser ins Mannschaftsgefüge findenden Neuzugangs Finn Kettenring gegen seine alte Mannschaft (62.) war der auch in dieser Höhe hochverdiente erste Saisonsieg unter Dach und Fach. Danach plätscherte die Partie auch hitzebedingt bis zum Ende dahin. Wichtig war auch, dass unsere Defensive wie im Pokalspiel sehr stabil war, nichts zuließ und endlich auch mal die Null hinten stand. /ck/

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Im Elfmeterschießen versagen die Nerven – Pokalaus gegen den SV Steinwenden

In der 3.SWFV-Pokalrunde gegen den noch verlustpunktfreien Verbandsligisten kam leider das Aus, aber unsere Mannschaft zeigte eine gute, couragierte Leistung und verlor erst im Elfmeterschießen unglücklich mit 2:4 (1:3). Gegen die spielerisch starke Gästeelf waren wir von Beginn an deutlich präsenter, bissiger und zweikampfstärker als in den bisherigen Spielen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften kaum zu echten Torchancen kamen. Unsere Defensive um den starken Abwehrchef Leon Schehl stand endlich wieder geordnet, gewann fast alle Zweikämpfe und ließ die ambitionierten Gäste kaum in unseren 16er kommen. Nach vorne war zwar wiederum keine echte Durchschlagskraft erkennbar, unsere Stürmer warten weiter auf Erfolgserlebnisse und den Durchbruch, was aber gegen den höherklassigen Gegner auch kaum zu erwarten war. Einen tollen Angriff kurz nach der Pause konnte dann unser Hääschdner Jungspund Matthias Seibel mit einer Direktabnahme nach Rechtsflanke gekonnt zum umjubelten 1:0 versenken (53. Minute). Danach erhöhte Steinwenden den Druck und kam durch einen abgefälschten Schuss nach schöner Einzelaktion zum Ausgleich (62.). Aber unsere stabile Mannschaft ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, riss das Ruder wieder rum und gestaltete das Spiel wieder ausgeglichen. So blieb es in der regulären Spielzeit beim 1:1 und als in der Verlängerung die Gäste durch eine Zeitstrafe dezimiert wurden, waren wir am Drücker und bei mehreren Halbchancen nahe am Siegtreffer. Als kurz vor Spielende Christof Seibel allein vor dem gegnerischen Tor umgerissen wurde, wartete jeder – auch der Gegner – auf den Elfmeterpfiff. Allein der Schiri hatte nichts gesehen und so blieb es beim 1:1. Das Elfmeterschießen lief wie fast jedes der vergangenen Jahrzehnte, nachdem wir die ersten drei Elfer verschossen hatten und Steinwenden und 3 verwandelte, war die unglückliche Niederlage perfekt.Dennoch können wir aus diesem guten Auftritt Hoffnung und Selbstvertrauen tanken, um mit der gleichen Kämpferischen Einstellung die nächsten Aufgaben im Punktspielalltag positiv zu gestalten. /ck/ Im Elfmeterschießen versagen die Nerven VON PETER SEIBEL Gut gespielt und doch 2:4 verloren: Im Elfmeterschießen des Verbandspokal-Drittrundenspiels gegen den SV Steinwenden versagten den Landesliga-Fußballern des SC Hauenstein die Nerven. 1:1 hatte es nach der Verlängerung und großem Kampf gestanden.Der Sportclub verwandelte vor 200 Zuschauern keinen der ersten drei Elfer. Christof Seibel schoss drüber, Thorsten Riggers scheiterte an Steinwendens Torwart Luca Layes, und bei Tim Scherers Schuss sprang der Ball vom Innenpfosten ins Feld zurück. Erst der vierte SCH-Schütze, Bastian Skorski, traf zum 2:3. Beim Gegner waren zunächst Ex-FKP-Regionalligaverteidiger Sascha Hammann und Kaya Peterson erfolgreich; David Schehl schoss übers Tor. Als dann Nico Trapp das vierte Tor für den Verbandsligisten machte, war das Elfmeterschießen vorzeitig beendet. „Nach der guten Leistung war das echt schade. Aber von den ersten drei Elfern sollte man mindestens zwei im Tor unterbringen“, sagte der sportliche Leiter des SCH, Björn Hüther.Hauenstein hatte bei der Startelf gegenüber der Liga-Heimschlappe kräftig rotiert. Für den verhinderten Stammtorwart Hendrik Gräfe kam Neuzugang Robby Kustes zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz. Er machte seine Sache gut. Nach 83 Minuten entschärfte er einen Drehschuss von David Höft bravourös. Ansonsten wurde Kustes wenig geprüft. Am Ausgleich durch Schehls abgefälschten Schuss (64.) traf den Keeper keine Schuld. „Insgesamt bin ich ganz zufrieden. Der Ausgleich war natürlich ein ganz dummes Tor“, sagte Kustes. Außer ihm schickten die Hauensteiner Trainer Philipp Weishaar und Christof Seibel die Keiser-Zwillinge Jan und Tim sowie Anesu Chagonda und Matthias Seibel von Beginn an aufs Feld. Alle machten ihre Sache gut. Matthias Seibel, der die linke Schiene beackerte, erzielte bei einem beherzten Ausflug nach vorne seinen ersten Pflichtspieltreffer. Nachdem Kevin Rose im gegnerischen Strafraum den Ball erkämpft hatte, flankte Chagonda gefühlvoll auf den langen Pfosten zu Seibel. Dort traf der 20-Jährige mit hartem Flachschuss ins kurze Eck. „Das war eine überragende Flanke von Anesu“, lobte Seibel und fügte hinzu: „Wir haben 120 Minuten alles rausgehauen und gegen ein klassenhöheres Team nicht viel zugelassen.“ Tatsächlich verteidigte der Landesligist gegen den SVS, der seine ersten beiden Verbandsliga-Saisonspiele gewann und obendrein noch zwei Tage länger Pause hatte, sehr geschickt mit einer fehlerlosen Fünfer-Abwehrkette und gestattete dem Gegner in der ersten Hälfte keine echte Tormöglichkeit. Davor räumten die starken Sechser Maximilian Seibel und Noel Kästner fast alles weg. „Schade, dass am Ende etwas das Glück gefehlt hat. Wir hatten uns vorgenommen, nach den ersten beiden schwachen Spielen eine Reaktion zu zeigen“, erklärte SCH-Kapitän Maximilian Seibel. „Darauf können wir aufbauen und auch in der Liga wieder Spiele gewinnen.“ In der Offensive sorgten Chagonda, Rose und Tim Keiser immer wieder für Entlastung und auch Torgefahr. In der 106. Spielminute vergab der eingewechselte Riggers etwas überhastet die beste Hauensteiner Chance zur erneuten Führung. Auf der anderen Seite verfehlte Steinwendens Hammann mit einem Freistoß Hauensteins Tor nur knapp (70.). „Wir haben Steinwenden einen Riesenkampf geliefert. Wir waren defensiv sehr stabil. Das war uns heute wichtig“, zog SCH-Trainer Weishaar sein Fazit. Quelle: Rheinpfalz, Pirmasenser Rundschau vom 14. August 2026 – Lokalsport

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Zweites Spiel – zweite Niederlage

Auch im Heimspiel gegen den ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestarteten Aufsteiger konnten wir nicht den erwarteten und in Anbetracht unserer Saisonerwartungen dringend benötigten Sieg einfahren. Unsere Mannschaft hatte zwar wieder deutlich mehr Ballbesitz und spielte zeitweise gefällig, aber es fehlte wie in den vergangenen Spielen von Beginn an die Spritzigkeit, Galligkeit, Bissigkeit und Zweikampfstärke. Unser Aufbau- und Umschaltspiel wirkte zu pomadig, ohne Überraschungsmomente und so waren wir auch gegen diesen sicher nicht zu den Top-Mannschaften der Liga gehörenden Gegner leicht ausrechenbar. Wir erlaubten es dem Gegner wiederum mit einfachsten Mitteln unsere Defensive in Bedrängnis zu bringen, wobei teilweise auch wieder Geschwindigkeitsdefizite erkennbar waren. Bereits nach sieben Minuten tankte sich der gegnerische Mittelstürmer nach einem einfachen Steckpass am 16er durch und konnte freistehend nur noch mit einer Notbremse gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte sicher. Kurz danach bewahrte uns nur eine zweifelhafte Abseitsentscheidung vor dem 0:2. Danach drängten wir auf den Ausgleich, vergaben aber nacheinander gleich drei Top-Chancen. Die körperlich überlegenen Gäste setzten auf eine starke Defensive und schnelles Umschaltspiel und tauchten immer mal wieder gefährlich vor unserem Tor auf. Auch nach der Pause war kaum eine Besserung erkennbar; im Gegenteil war es bei einem Konter wieder die quirlige gegnerische Sturmspitze, die unsere Abwehrspieler viel zu leicht ausspielte und gekonnt zum 0:2 einschoss (56.). Damit schien unsere Moral vollends gebrochen, wir drängten zwar weiterhin auf den Anschlusstreffer, kamen aber kaum noch zu klaren Torchancen, blieben immer wieder an der eifrigen Gästedefensive hängen und auch unsere Weitschussversuche und Standards waren harmlos, so dass es beim 0:2 blieb. /ck/

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Stadionheft „NEDING-KICKER“ zur neuen Saison ist erschienen

Pünktlich zum Start im Aktivenbereich der neuen Saison 2026/2027 ist unser neues und aktuelles Stadionheft „NEDING-KICKER“ (Ausgabe 09 zur Vorrunde) erschienen. Unsere interessierten Mitglieder, Freunde und Fans erhalten in dem Heft brandneue und wichtige Informationen rund um den Spielbetrieb unserer aktiven Mannschaft, allen unseren Jugendmannschaften und um unser Vereinsgeschehen insgesamt. Das SCH-Stadionheft ist kostenlos zum Mitnehmen im SCH-Sportheim bei der Lore erhältlich und wird auch, solange der Vorrat reicht, bei den anstehenden Heimspielen unserer 1. Mannschaft ausgelegt werden. Auch unter dem Menüpunkt „1. Mannschaft“ auf dieser Homepage kann man unsere Stadionheft „NEDING-KICKER“ (ab dem Monat September) in aller Ruhe lesen. Mit der neuen Ausgabe unseres Stadionheftes ist jeder Interessierte bestens über unseren SCH informiert. /mk/

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Fehlstart in die neue Runde – Niederlage beim FC Schmittweiler-Callbach

Es war wieder ein verkorkster und enttäuschender Saisonstart. Wie schon in der Vorsaison mussten wir im 1. Spiel beim letztjährigen Fast-Absteiger eine kaum erwartete, empfindliche Niederlage hinnehmen, die unseren Saisonambitionen einen heftigen Dämpfer verpasste. Wie bereits in den meisten Vorbereitungs- und Pokalspielen gerieten wir gegen einen kampfstarken, aber fußballerisch beschränkten Gegner früh in Rückstand (20. Minute) und kassierten mit einer erneut wackligen Defensive noch vor der Pause das 0:2 (42.). In der 2. Hälfte konnten wir schnell durch einen Kopfball unseres Neuzugangs Dennis Wegmann den Anschlusstreffer erzielen (54.), es keimte Hoffnung auf und es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, bei dem wir klare Chancen vergaben und uns auch ein klarer Elfmeter verweigert wurde. In der Nachspielzeit gelang dann den Gastgebern gegen unsere aufgelöste Defensive gar das 3:1. Insgesamt war es eine schwache Leistung, die Defensive war wie in allen bisherigen Spielen instabil, im Spiel nach vorne waren wir bei gefühlt 90% Ballbesitz und ansehnlichen Ballstafetten zwar technisch hoch überlegen, aber weitestgehend zu berechenbar. Die zündenden Ideen blieben aus, der richtige Zeitpunkt des Abspiels wurde oft verpasst und im Angriff blieben wir ineffektiv. So mussten wir uns mit der bitteren Niederlage abfinden, sie aber als lehrreich abhaken und für die kommenden Spiele die richtigen Schlüsse für eine erfolgreichere Spielweise ziehen. /ck/

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