Autorenname: Markus Kuntz

Interview mit SCH-Co-Trainer Christof Seibel vor dem anstehenden Start der Spiele nach der Winterpause

Zunächst noch einmal ein kurzer Rückblick von dir auf den bisherigen Verlauf der Saison in der Verbandsliga Südwest. Wie fällt deine Gesamtbetrachtung aus?Ich finde, die Hinrunde war absolut in Ordnung, auch weil wir nicht vergessen dürfen, wo wir herkommen. Mit 18 Punkten sehe ich uns voll im Soll, wir sind noch gut dabei im Rennen um den Klassenerhalt. Wir haben gesehen, dass wir mit allen Gegnern mithalten und durchaus auch alle schlagen können. Das ist eine wichtige Erkenntnis. Die Jungs haben die Verbandsliga gut angenommen. Am Anfang haben wir die Aufstiegseuphorie mitgenommen, haben dann aber im Verlaufe der Saison dem insgesamt doch sehr kräftezehrenden Jahr 2024 Tribut zollen müssen. Am Schluss haben wir trotz der personell prekären Situation dann aber wieder gute Spiele gezeigt und nun müssen wir mit aller Kraft auf unser großes Ziel, den Klassenerhalt, hinarbeiten. Welches der bisher in der Verbandsliga Südwest absolvierten Spiele ist dir positiv in Erinnerung geblieben, welches negativ?Sehr positiv bewerten muss ich das Spiel bei der TSG Pfeddersheim, das wir 2:0 gewonnen haben und auch das 4:3 zu Hause gegen den TSV Gau-Odernheim, das wir trotz eines 0:2-Rückstandes noch gewonnen haben. Aber auch in vielen anderen Spielen gab es positive Momente. Negativ in Erinnerung sind mir die Spiele in Zeiskam und beim FC Basara Mainz, wo wir Lehrgeld bezahlt haben. Negativ ist es aber immer, wenn wir verlieren. Worin siehst du nach 19 absolvierten Spielen als Aufsteiger den größten Unterschied zwischen der Landesliga West und der Verbandsliga Südwest?Die Klasse und Masse vieler individuell guter Spieler gerade bei den Top-Teams ist schon ein gravierender Unterschied. Die Spieler sind durchweg fitter als in der Verbandsliga, also die Körperlichkeit insgesamt ist auch ein großer Unterschied. Auch sieht man in der Verbandsliga häufiger, dass der Gegner in der Lage ist, während des Spiels taktisch zu reagieren und das Spielsystem umzustellen. Personell sind 3 Abgänge in der Winterpause zu verkraften, hinzu kam kein neuer Spieler. Wie sieht dazu die Meinung des Co-Trainers aus?Wir haben Qualität und auch Menschlichkeit verloren, das wird uns fehlen.Die Spieler, die gehen wollten oder gegangen sind, haben für den SCH viel geleistet und daher war es von uns auch ein Zeichen der Dankbarkeit an diese Spieler, die Freigabe für einen Wechsel zu erteilen. Bei Neuverpflichtungen ist es im Winter immer schwer, Spieler zu holen, die auch sofort funktionieren. Das Trainerteam ist sich aber absolut sicher, dass wir mit dem verbleibenden Spielerkader in der Lage sind, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Was möchtest du in den restlichen Spielen mit der SCH- Mannschaft unbedingt verbessern/verändern?Zunächst einmal sind wir als Trainerteam froh, dass alle verletzten Spieler jetzt zum Trainingsauftakt wieder dabei sind. Wir wollen wieder da weiter machen, wo wir am Schluss aufgehört haben: Möglichst stabil in der Defensive stehen und noch etwas mehr im Training den Blick auf technische Aspekte, das Spiel mit dem Ball richten. Da können wir uns noch verbessern und diese zwei Schwerpunkte wollen wir auch in der Vorbereitung angehen. Und natürlich auch die körperliche Fitness, was für unser Ziel ein absolutes Muss ist. Wie sieht grob gesehen der Trainerplan für die Mission „Klassenerhalt in der Verbandsliga“ denn aus?Unser Plan ist, nach dem 34. Spieltag mindestens auf Platz 11 der Tabelle zu stehen, weil das der garantierte Nichtabstieg wäre und dafür wollen wir im Training und in allen Spielen auch alles geben, damit wir die Punkte sammeln können, die wir brauchen. Ist für die restlichen Spiele noch mit einer taktischen Überraschung im SCH-Team zu rechnen?Überraschungen sind natürlich immer möglich, diesbezüglich wollen wir uns aber öffentlich und an dieser Stelle nicht gerne in die Karten schauen lassen. Werden wir den Spieler Christof Seibel nach seiner schweren Verletzung in der Vorrunde zum Start nach der Winterpause wieder in Topform auf dem Rasen sehen?Ich war jetzt gut drei Monate komplett raus, ich bin aber jetzt richtig heiß darauf, wieder zu starten und der Mannschaft weiter zu helfen. Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis ich wieder die Fitness erreicht habe, die ich vor meiner Verletzung hatte, aber ich bin doch sehr guter Dinge und bin auch zudem völlig schmerzfrei. Wie haben sich nach deiner Meinung die jungen Spieler entwickelt, die vor Saisonbeginn von unseren A-Junioren zu der 1. Mannschaft gestoßen sind? Wie nah dran sind sie an einem Stammplatz?Der Sprung von der A-Junioren Verbandsliga zur Herren Verbandsliga ist enorm und daher braucht es für die jungen Spieler auch eine gewisse Zeit sich zu akklimatisieren. Das ist aber völlig normal. Das Trainerteam ist mit den jungen Spielern aus unseren A-Junioren absolut zufrieden; sie ziehen mit und es ist auch ein gewisser Lerneffekt schon bei einigen zu sehen. Wir haben zudem auch erfahrene Spieler im Kader, die wichtige Tipps geben können. Wir sind aber grundsätzlich mit allen zufrieden, viele hatten ja auch schon Einsätze. Es heißt für die Jungs jetzt einfach dran zu bleiben, dann gibt es noch mehr Spielzeit. Welche Wünsche hast du für den bevorstehenden Re-Start in die Punktspiele der Verbandsliga?Mein größter Wunsch ist, dass alle verletzungsfrei und alle fit bleiben. Das wäre zunächst einmal ganz ganz wichtig. Und dann noch möglichst ein Sieg, also das Optimum, zu Beginn im Heimspiel gegen die TSG Pfeddersheim und zum Re-Start der Verbandsliga Südwest nach der Winterpause. Du hast zusammen mit deinem Chef-Trainer Philipp Weishaar schon frühzeitig beim SCH für die nächste Saison zugesagt und das sogar ligaunabhängig. Was waren deine Beweggründe dazu?Das ist einfach zu beantworten. Der SCH ist einfach mein Herzensverein und ich gehe dann in die 13. oder 14. Saison, genau weiß ich das jetzt noch nicht einmal. Den Weg, den der SCH eingeschlagen hat, ist genau der richtige mit der Krönung jetzt mit dem Aufstieg in die Verbandsliga. Es ist natürlich immer wieder die eine oder andere Herausforderung da, aber es macht richtig Spaß auch gemeinsam mit Philipp Weishaar. Wir ergänzen uns denke ich sehr gut und auch die Arbeit mit den Jungs, die mir richtig ans Herz gewachsen sind. Und es macht mir Freude als Trainer, wenn ich dann auch gewisse Entwicklungsschritte bei den Spielern sehe. Daher war es für uns als Trainerteam

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Interview mit unserem Jugendleiter Thomas Falkenhain zum Jugendspielbetrieb nach der Winterpause

Wie sieht allgemein gesehen dein persönlicher Rückblick als Jugendleiter im SCH für die erste Saisonhälfte der laufenden Spielrunde 2024/2025 aus?Mein Fazit fällt durchweg positiv aus, wobei uns auch entgegenkam, dass wir nach dem Ende der Sanierung des Wasgaustadions wieder auf unsere „alte Heimstätte“ zurückgreifen konnten. Das hat uns die Planung und Koordination unseres Jugendspielbetriebes (wer spielt und trainiert wo?) doch sehr erleichtert. Auch dass die D-Junioren beim TVH spielen und trainieren konnten, war für uns sehr hilfreich. Dadurch konnten wir auch das Thema „Schonung der Rasenplätze“ leichter händeln. Wie bist du persönlich mit den einzelnen Teams, die an den Rundenspielen des SWFV teilnehmen, zufrieden?Mit unseren Mannschaften, die am Ligaspielbetrieb des SWFV teilnehmen, bin ich sehr zufrieden. Die A-Junioren haben sich nach dem Aufstieg in die Verbandsliga ganz gut geschlagen. Das ausgegebene Zeil Klassenerhalt kann die Mannschaft erreichen, was auch sehr wichtig wäre. Die B-Junioren als Absteiger aus der Verbandsliga sollte als Zielvorgabe nach Möglichkeit oben an der Tabellenspitze mitspielen, was als Tabellenzweiter auch der Fall ist. Allerdings gibt es einen übermächtigen und verlustpunktfreien Spitzenreiter, weshalb wir nunmehr um den 2. Platz kämpfen werden in der Hoffnung, dass sich dadurch vielleicht noch eine Aufstiegsberechtigung ergibt. Auch die C- und D-Junioren spielen eine richtig gute Runde und sind auf Tabellenplätzen, die einen Aufstieg in die Landesliga möglich erscheinen lassen. Insbesondere bei den C-Junioren wäre dies aus unserer Sicht top, wenn uns der Aufstieg gelingen würde. Du hast die Initiative „Täglich Bolzen“ ins Leben gerufen. Wie ist diese Aktion aus deiner Sicht im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 verlaufen?Das „Täglich Bolzen“ lief super. Es waren immer zwischen fünf und zehn Kinder da. Leider hat das regnerische Wetter nicht immer mitgespielt, weshalb wir dann auch hin und wieder Absagen treffen mussten. Im Winter ruht die Initiative jetzt, weil wir leider keine Hallenkapazitäten bekommen haben, um die Aktion auch in der Halle durchzuführen. Wir konnten aber durch unsere Initiative den jungen Fußballern die Möglichkeit bieten, ihrem Hobby auch außerhalb des Trainings noch zusätzlich nachzugehen und bei den Jungs auch dadurch etwas die Verbundenheit zum SCH und zum Fußballplatz steigern. Wird diese Aktion auch im neuen Jahr angeboten werden?Wir werden das „Täglich Bolzen“ auch ab dem Frühjahr wieder anbieten, sobald es das Wetter und die Platzverhältnisse wieder zulassen. Die Nachfrage dazu ist einfach da. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei den vielen Helfern der Aktion, egal ob es Eltern oder Jugendspieler waren, bedanken und ihnen ein großes Lob aussprechen. Ohne deren Einsatz und Engagement würde die Aktion nicht so gut laufen. Es kam übrigens während der gesamten Aktion auch zu keinen größeren Problemen oder Schwierigkeiten. Im Februar soll unter dem Dach des SCH auch ein E-Sports-Turnier stattfinden. Kannst du kurz einmal für die Leser uns hier erklären, wie diesbezüglich die Abläufe sind?Wir werden ein EA FC25-Turnier durchführen, zu dem gestern Anmeldeschluss war. Wir sichten jetzt, wie viele Anmeldungen vorliegen und entscheiden dann, ob wir auch eine Vorrunde spielen müssen. Jeder Teilnehmer greift von zu Hause aus an seiner Konsole und über das Internet in das Geschehen ein, wenn wir eine Vorrunde absolvieren müssen. Ansonsten findet die Endrunde dann abends im SCH-Klubheim statt. Wir bauen da einige Bildschirme auf, einige PlayStations werden wir organisieren und dann wird da Fußball gegeneinander sozusagen virtuell gespielt. Wir wollen dann sehen, wie viel Potenzial wir diesbezüglich im Verein haben. Natürlich wollen wir auch einen Sieger küren, wir wollen aber auch sehen, ob es sich lohnt, den E-Sport in Hauenstein und in unserer Jugendabteilung zu vertiefen. Dazu hätten wir mit dem Hauensteiner Unternehmen BOSA-IT von Sandokan Bohn auch schon einen Partner, der unseren Vorstoß interessant findet und auch unsere diesbezüglichen Bemühungen unterstützen würde. Ist im Jahr 2025 mit weiteren Aktionen seitens der Jugend zu rechnen? Ist etwas Neues geplant?Das hängt jetzt davon ab, wie es mit dem E-Sports-Event läuft. Sollte dieser gut laufen, werden wir diese Sache weiter verfolgen und ausbauen. Wir planen auch, im Sommer auf den Rasenplätzen einige Jugendturniere analog den Hallenturnieren im Winter durchzuführen. Doch dazu ist noch nichts Konkretes zu vermelden. Wir arbeiten derzeit daran. Wie lief die Zusammenarbeit mit dem ASV Lug-Schwanheim in der Jugendspielgemeinschaft in der ersten Saisonhälfte ab?Insgesamt läuft die Jugendspielgemeinschaft gut, aber besser geht natürlich immer. Wir müssen noch mehr Energie in die Kommunikation investieren, um noch enger zusammenzuarbeiten. Die C- und E-Junioren laufen ja unter Federführung des ASV Lug-Schwanheim und daher bei uns auch etwas unter dem Radar. Das ist eine wichtige Hausaufgabe für mich für die Zukunft, die Verbindung da zu steigern beziehungsweise zu intensivieren. Diese Mannschaften der C- und E-Junioren spielen übrigens sehr gut und nehmen auch vordere Tabellenplätze in ihren Ligen ein. Hast du auch Wünsche als Jugendleiter an den SCH? Wenn ja, welche wären das?Ja, ich hätte zum Beispiel einen großen Wunsch an alle Mitglieder im SCH insgesamt. Es ist leider immer recht schwer Helfer zu finden. Ein aktives Vereinsleben kann halt nur stattfinden, wenn man genügend Helfer hat, die sich ehrenamtlich engagieren und Helferarbeiten übernehmen. Leider wurde dieses Engagement in den letzten Jahren auch im SCH immer weniger. Da wäre ich denn wirklich froh, wenn sich mehr Personen zumindest für ein oder zwei Helfereinsätze im Jahr finden ließen, um so uns in der Jugendabteilung und somit auch den gesamten SC Hauenstein zu unterstützen. Gerade in der Jugendarbeit brauchen wir immer wieder für die vielen und vielfältigen Aufgaben, sei es bei den Hallenturnieren im Winter oder jetzt dann auch bei den Turnieren im Sommer, zahlreiche Helfer. Jede helfende Hand ist bei uns immer und jederzeit herzlich willkommen. Es wäre schön, wenn dieser Aufruf zu mehr Helfern führen würde. Sicherlich laufen im Hintergrund schon Aktivitäten, was die Planungen für die kommende neue Spielrunde 2025/2026 ab dem Sommer betrifft. Was gibt es diesbezüglich – Stand heute – dazu zu sagen?Es wurde ja schon kommuniziert, dass bei den A-Junioren Alexander Hornung nach etlichen intensiven und erfolgreichen Jahren beim SC Hauenstein aufhört, weil er einfach mal mehr Zeit für sich und die Familie haben möchte. Mit dem derzeitigen Co-Trainer Sebastian Busch haben wir da auch recht schnell einen wie ich

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Interview mit Cheftrainer Philipp Weishaar vor dem RE-Start der Rundenspiele

Zunächst noch einmal ein kurzer Rückblick von dir auf den bisherigen Verlauf der Saison in der Verbandsliga Südwest. Wie fällt deine Gesamtbetrachtung aus?Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Natürlich waren ein oder zwei Spiele dabei, wo ich sage, da hätte eigentlich mehr herausspringen müssen, weil wir auch spielerisch überlegen waren. Aber wie schon gesagt, ich bin durchaus zufrieden. Welches der bisher in der Verbandsliga Südwest absolvierten Spiele ist dir positiv in Erinnerung geblieben, welches negativ?Positiv war da natürlich der Heimsieg gegen den damaligen Spitzenreiter TSV Gau-Odernheim, wo wir in Rückstand waren und das Spiel noch zu unseren Gunsten drehen konnten. Negativ war für mich das Spiel in Steinbach, das wir verloren haben, obwohl wir da die spielerisch klar bessere Mannschaft waren. Da waren wir am Schluss ratlos, wie dieses Spiel so ausgehen konnte. Worin siehst du nach 19 absolvierten Spielen als Aufsteiger den größten Unterschied zwischen der Landesliga West und der Verbandsliga Südwest?Aus meiner Sicht ist der Unterschied in allen Bereichen sichtbar: in der Physis, in der Schnelligkeit im Spiel, in der Taktik; es war also ein massiver Sprung für uns. Also, es gibt ganz viele Faktoren, die für uns wesentlich anders waren als in der Landesliga West. Wie haben sich denn nach deiner Meinung die Neuzugänge im bisherigen Rundenverlauf geschlagen?Die A-Juniorenspieler, die wir dazu bekommen haben, haben alle eine gute Qualität, aber der Sprung war für die Jungs natürlich ein gewaltiger. Alle haben schon ihre Einsatzzeiten bekommen und dabei ihre Sache auch recht gut gemacht. Das ist eine Entwicklung, die da stattfindet und dazu bekommen die jungen Spieler von uns auch die Zeit, sich weiter zu entwickeln. Es sieht bei diesen Spielern aber echt gut aus. Bei Tim Hecker ist es keine Frage, er ist ganz wichtig für uns, sowohl von der Torgefährlichkeit her als auch als Typ. Dieser Neuzugang war extrem wichtig für uns, auch als Ersatz für Niklas Kupper. Max Wilhelm hat zu Beginn der Runde ordentlich gespielt, dann gegen Ende der Vorrunde konnte er aus beruflichen Gründen nicht mehr so trainieren wie zu Beginn, was letztlich jetzt auch der Grund für den Wechsel in der Winterpause war. David Laux ist auch ein guter Spieler, mit ihm sind wir auch durchaus zufrieden. Personell sind drei Abgänge in der Winterpause zu verkraften, hinzu kam kein neuer Spieler. Wie sieht dazu die Meinung des Cheftrainers aus?Generell bin ich kein Freund von Wechseln in der Winterpause. Bei Nils Labbé haben wir den Wechselwunsch aber verstanden. Er hatte einen doch recht erheblichen Fahrtaufwand und nicht die Spielzeiten bekommen, die er sich vorgestellt hat; von daher können wir seinen Wechsel also verstehen. Er ist auch frühzeitig auf uns zugekommen, er hat uns seine Beweggründe erklärt, was wir auch versanden haben. Frederic Keller konnte fast gar nicht trainieren, er war teilweise auch länger überhaupt nicht da und daher haben wir dem Wechselwunsch auch entsprochen. Bei Maximilian Wilhelm waren dann primär berufliche Gründe entscheidend. Man muss einen Wechsel in der Winterpause nicht immer für gut heißen, doch haben wir als Trainerteam letztlich den Wünschen der Spieler entsprochen. Die Frage ist aber nicht ganz richtig, denn mit Sebastian Busch haben wir einen Neuzugang im Spielerkader zu verzeichnen. Er hatte in der Vorrunde in der zweiten Mannschaft gespielt und ist ab sofort fest bei uns integriert. Was möchtest du in den restlichen Spielen mit deiner Mannschaft unbedingt verbessern/verändern?Zu verbessern ist, dass wir zu viele Gegentore zu leicht bekommen haben, auch nach individuellen Fehlern, das müssen wir unbedingt abstellen. Auch das Spiel im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor muss viel effektiver werden. Wie sieht grob gesehen dein Plan für die Mission „Klassenerhalt in der Verbandsliga“ denn aus?Ganz wichtig ist jetzt, dass wir eine gute Vorbereitung haben und dass alle Spieler fit sind und bleiben und dass wir zum ersten Spiel hin dann auch eine gute Form haben. Und dann geht es auch darum, in jedem Spiel hundert Prozent abzurufen und die spielerischen Qualitäten, die wir durchaus haben, mehr ins Spiel einzubringen als bisher. In den letzten Spielen vor der Winterpause hatte unser Team schwer mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Wie sieht es diesbezüglich jetzt nach dem Ende der Winterpause aus?Stand heute sieht es sehr gut aus. Alle sind soweit wieder fit und wir hoffen, dass alle zum Trainingsbeginn gesund und munter erscheinen können. Die letzten fünf oder sechs Wochen vor Weihnachten waren in der Tat, was Verletzungen betraf, wirklich extrem für uns. Ist für die restlichen Spiele noch mit einer taktischen Überraschung im SCH-Team zu rechnen?Wenn alle fit sind und auch fit bleiben haben wir schon Möglichkeiten, auch im taktischen Bereich etwas zu verändern. Das wäre dann durchaus auch eine Option für uns im Trainerteam. Wie will das Trainerteam grundsätzlich die Spiele in der Verbandsliga angehen?Ganz wichtig ist für uns immer der Kampf. Alle müssen immer bereit sein, einhundert Prozent oder auch mehr zu geben und dann müssen wir auch immer als Einheit auf den Platz gehen und auch als Einheit dann auftreten/agieren. Wenn wir das hinbekommen, dann haben wir auch immer die Chance, Punkte einzufahren. Welche Wünsche hast du für den bevorstehenden Start in die Punktspiele der Verbandsliga?Ganz wichtig ist, dass die Spieler gesund und verletzungsfrei bleiben. Diesbezüglich waren wir ab der Mitte der Vorrunde zu arg gebeutelt und das war dann leider nur ganz schwer für uns zu verkraften. Also, dass die Spieler verletzungsfrei bleiben, das wäre mein größter Wunsch. Werden wir den Spieler Philipp Weishaar in dieser Saison noch auf dem Rasen sehen?Teilweise habe ich in der Vorrunde schon mit der Mannschaft mittrainiert und mit der Verletzung fühlt es sich derzeit auch recht gut an. Die Lust ist bei mir immer noch da, die Frage ist aber, ob das Knie auch hält. Ich würde also sagen, schau`n wir mal. Du hast zusammen mit deinem Co-Trainer Christof Seibel schon frühzeitig beim SCH für die nächste Saison zugesagt und das sogar ligaunabhängig. Was waren deine Beweggründe dazu?Die Beweggründe waren die gleichen wie in den letzten Jahren auch schon. Wichtige Gründe waren für mich die Mannschaft insgesamt, die sehr gute Zusammenarbeit mit Christof Seibel. Da

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Platz 2 und Platz 4 für die B-Junioren bei den Hallenkreismeisterschaften

Unsere BI und BII-Junioren waren bei der Hallenkreismeisterschaft in Pirmasens am Start. Im Halbfinale trafen beide Mannschaften nach vorher überzeugenden Leistungen in der Vorrunde aufeinander.Dieses Spiel konnte die BI dann letztlich mit 3:1 für sich entscheiden. Für die BI trafen Marlon Graf (2) und Younes Luther, für die BII war Lukas Heim erfolgreich. Damit hieß das Spiel um Platz 3 JSG Thaleischweiler gegen die JSG SCH/Lug-Schwanheim II und das Finale FK 03 Pirmasens I gegen die JSG SCH/Lug-Schwanheim I. Unsere BII zog im Sechsmeterschießen mit 3:4 den Kürzeren, nachdem es 1:1 nach Spielende gestanden hatte. Torschütze war dabei Fabio Schmitt. Auch unsere BI musste sich im Finale der Verbandsligamannschaft des FKP mit 4:1-Toren geschlagen geben. Das zwischenzeitliche 1:1 hatte dabei Marlon Graf erzielt. Trotz der Finalniederlage war SCH-Coach Patric Wingert zufrieden: „Wir haben beide Teams in die Finalrunde gebracht, mit Platz zwei und vier prima abgeschnitten“. Alles in allem also ein insgesamt super Ergebnis für uns und überzeugende Leistungen von beiden Mannschaften.   SC Hauenstein I: Elias Burchart – Younes Luther, Damian Winsche, Luis Bock, Marc Eitel, David Sappok, Marlon Graf, Noah Wingert, Benedikt Stein, Marcel Hirnstein SC Hauenstein II: Leon Weißler – Finn Christmann, Max Eichenlaub, Lukas Heim, Leander Hoffelder, Hannes Kerner, Mohamed Nango, Fabio Schmitt, Florian Seul, Dominik Ritec

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Neuer Trainer für die A-Junioren – Sebastian Busch übernimmt zur kommenden Saison 2025/26

Eine weitere personelle Entscheidung wurde schon jetzt beim SC Hauenstein geklärt. Bei den A-Junioren, die wie die Herren vergangene Saison in die Verbandsliga Südwest zurückgekehrt sind und ebenfalls im Abstiegskampf stecken, hört nach Rundenende der langjährige und erfolgreiche Trainer Alexander Hornung auf. Sein jetziger Co-Trainer, der 23-jährige Sebastian Busch, übernimmt dann. Sebastian, der derzeit noch öfters für unsere 2. Mannschaft aufläuft, wird auch ab sofort (wieder) zum Verbandsligakader der ersten Mannschaft gehören und uns tatkräftig bei unserem Ziel Klassenerhalt unterstützen. SCH-Vorstand Udo Memmer sagte zu dieser Personalentscheidung beim SCH: „Eine sehr gute Lösung. Sebastian ist ein Ur-Hauensteiner, ein echter SCH`ler und Sportstudent, er will zügig den Trainer-B-Schein machen, und er ist auch fußballerisch ein Vorbild für die Jungs bei den A-Junioren, deren Sprache er spricht.“ Der gesamte SCH wünscht schon jetzt dem zukünftigen Trainer der A-Junioren viel Erfolg bei der anstehenden neuen Aufgabe und freut sich auf die Zusammenarbeit.

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Neuer Trainer für die A-Junioren – Sebastian Busch übernimmt zur kommenden Saison 2025/26 Beitrag lesen »

Verbandsligist SC Hauenstein setzt weiterhin auf das Trainergespann Philipp Weishaar / Christof Seibel

Die Trainerfrage bezüglich der kommenden Saison 2025/26 ist schon frühzeitig geklärt. Ganz nach dem Motto „Das bleibt hier alles so wie es ist“ verlängerten die beiden derzeitigen SCH-Coaches Philipp Weishaar und Christof Seibel ihre Verträge um ein weiteres Jahr über die laufende Saison hinaus. Chef-Coach Weishaar beantwortete die Anfrage nach einem Statement zunächst kurz und knapp mit: „Wir bleiben!“. Etwas ausführlicher sagte Philipp Weishaar dann zur Vertragsverlängerung noch: „Es macht nach wie vor wahnsinnig Spaß, mit unserer Truppe zu arbeiten. Das war für mich und auch für Christof ganz wichtig. Wir hatten gute Gespräche mit Vorstand Udo Memmer was die Zukunft (im Verein) betrifft und von daher war die Entscheidung weiterzumachen nicht mehr ganz so schwierig.“ Das Engagement der beiden Trainer für den SCH gilt laut des SCH-Vorstandes Udo Memmer „ligaübergreifend“, was heißt, dass die beiden Trainer unserer aktiven Mannschaft auch bei einem eventuellen Abstieg aus der Verbandsliga Südwest dem SCH auch in der Landesliga West zur Verfügung stehen. Damit sind erste wichtige Weichen im SCH für die nähere Zukunft gestellt und die angestrebte Kontinuität im Verein bleibt somit auch gewahrt./mk/

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Trauer um Mitglied Hans-Peter Mayer

Der Sport-Club Hauenstein 1919 e.V. trauert um sein treues und verdientes Mitglied Hans-Peter Mayer, der am 22. November 2024 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Hans-Peter Mayer gehörte seit dem 01.08.1961, also genau 63 Jahre lang, ununterbrochen als Mitglied unserem Verein an. Bis zu seinem doch etwas überraschenden Ableben zeigte sich der Verstorbene sehr interessiert am Geschehen in und um unseren Verein. Hans-Peter Mayer kam als engagierter Jugendspieler in unseren Verein und durchlief alle Altersklassen im SCH-Jugendfußball. Später wechselte er auch in den Aktivenbereich des SCH über. Schon früh engagierte sich Hans-Peter Mayer in der Jugendabteilung des SCH, in der er jahrelang als Trainer und Betreuer zahlreicher Jugendmannschaften aktiv war. Nach seiner sportlichen Karriere übernahm Hans-Peter dann in ganz schwierigen Zeiten für den Verein auch ehrenamtliche Verantwortung in der Vereinsführung. Von 1982 bis 1985 war er als Schriftführer für unseren Verein tätig, ehe er das Amt des 2. Vorsitzenden von 1986 bis 1987 für eine Amtsperiode übernahm. Nach dem personellen Umbruch innerhalb des SCH stand Hans-Peter Mayer dann für den Verein erneut wieder zur Verfügung und war von 2018 bis 2021 als Beisitzer in der Vorstandschaft in der Verantwortung. Zudem leistete der Verstorbene ab 2018 trotz seiner schweren Erkrankung regelmäßig bei den „Dienstags-Oldies“ unverzichtbare und wichtige Dienste für den SCH. Für seine außerordentlich großen Verdienste um den Sport-Club Hauenstein wurde Hans-Peter Mayer mehrfach ausgezeichnet: 1983 erhielt er die Silberne Vereinsehrennadel des SCH und im Jahre 1999 die Goldene Vereinsehrennadel. Am 05.11. 1994 wurde Hans-Peter für sein Wirken im SCH vom Südwestdeutschen Fußballverband die Verbandsehrennadel in Bronze verliehen. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den SCH war Hans-Peter Mayer auch viele Jahre lang im Jugendausschuss des Fußballkreises Pirmasens/Zweibrücken engagiert. Als Leiter verschiedener Spielklassen und später als stellvertretender Kreisjugendwart war Hans-Peter Mayer weiterhin mit dem Fußball ganz eng verbunden und leistete dort wichtige Dienste. Dafür erhielt Hans-Peter vom Südwestdeutschen Fußballverband auch hohe Auszeichnungen: 2002 wurde Hans-Peter Mayer mit der Verbandsehrennadel in Silber und im Jahre 2012 mit der Verbandsehrennadel in Gold geehrt. Schließlich erhielt der Verstorbene noch am 08.03.2024 die höchste Verbandsauszeichnung überreicht, die Ehrenspange des Südwestdeutschen Fußballverbandes. Wir danken auf diesem Wege unserem verstorbenen Vereinskameraden Hans-Peter Mayer nochmals für seine langjährigen Dienste und sein treues Engagement in und um unseren SCH. Hans-Peter Mayer hinterlässt eine Lücke in unserem Verein, lebt aber in unseren SCH-Herzen weiter. Wir werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Trauer gilt dem Freund, den wir verloren haben und unser Mitgefühl seiner gesamten Familie./mk/

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Vorstandsmitglied Christoph Keller beendet seine aktive Laufbahn

Das Spiel gegen die Nachbarverein ASV Lug-Schwanheim war das letzte Spiel von einem der ältesten Spieler der Ü32-Spielgemeinschaft zwischen SC/TV Hauenstein. Christoph Keller beendete seine „aktive“ Spielerkarriere. Nach über 500 Spielen in knapp 35 AH-Jahren schnürte er zum letzten Mal die Schuhe in einem Pflichtspiel bzw. Freundschaftsspiel. Kuriosum: auf dem Platz standen mit Dominic, Pascal & Frederic auch seine drei Söhne! Die drei hatten für Chris ein Trikot seines Stammvereins – des SC Hauenstein – als Abschiedsgeschenk dabei. Der Rest der Mannschaft hatte auch eine Kleinigkeit vorbereitet. Das in blau/weiß und rot/weiß gehaltene Trikot kommt sicher ab und an beim Trainingsspiel „Jung gegen Alt“ noch zur Geltung. Chris, das Training ist immer mittwochs!

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Kooperation mit Mannschaftsarzt

Der SC Hauenstein freut sich, eine neue Vereinskooperation bekanntgeben zu dürfen. Ab sofort unterstützt und betreut Herr Dr. med. Joachim Scholl, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie aus Pirmasens, als Mannschaftsarzt unsere Spieler der beiden aktiven Mannschaften und der oberen Juniorenmannschaften mit seiner medizinischen Kompetenz. Damit ist nunmehr auch eine bessere Versorgung unserer Spieler bei Verletzungen gewährleistet. Dr. Joachim Scholl wird zwar nicht bei den Spielen direkt anwesend sein, steht aber in seiner Praxis in Pirmasens für eine schnelle Diagnose und Behandlung zur Verfügung. Der SCH freut sich über diese Kooperation, die für unseren Spielbetrieb sehr wichtig ist. Dr. Joachim Scholl hat seine Praxis in 66953 Pirmasens in der Neufferstraße 57.

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